22.10.2007

Neue Westfälische: Unterkunft für Strafgefangene fertig

Kreis Paderborn. Mit einem neuen Gebäude für Deutschlands größtes Abschiebegefängnis in Büren sollen die Gefängnisse in NRW entlastet werden. Ab sofort können dort auch 131 Strafgefangene mit kurzen Haftstrafen untergebracht werden. Für 2008 ist ein Anbau mit weiteren 20 Haftplätzen geplant. Das Bürener Gefängnis wird seit 1994 für Abschiebehäftlinge genutzt. Die frühere belgische Kaserne hat 500 Plätze. Weil die Belegung im  Abschiebehaftvollzug seit einiger Zeit deutlich rückläufig ist, hatte die Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) entschieden, freie Plätze zur Entlastung des geschlossenen Vollzuges zu nutzen. Seit Juli sind die ersten Strafgefangenen in Büren untergebracht.